entwicklung degenerativ |
Perry
Mitglied
 
Dabei seit: 29.03.2006
Beiträge: 1.221
Herkunft: Niederbayern
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früher war die welt für uns haus und heim
mit dem himmel als dach, zwar löchrig,
sodass es gelegentlich durchregnete,
aber mit einer beleuchtung vom feinsten.
überzeugend auch die panoramafenster
mit freiem rundblick bis zum horizont.
die klimaanlage regelte von arktischkalt
bis saharaheiß, dazu viele gebläsestufen.
mittlerweile sind wir verweichlicht,
haben behaarung gegen bekleidung getauscht,
sehen jahreszeiten nicht als herausforderung,
sondern als übel, dem man trotzen muss.
die meiste zeit verkriechen wir uns
in unterkünften mit heizung und kühlschrank,
nur hin und wieder sieht man unentwegte,
nackt durch verschneite gärten huschen.
__________________ Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein!
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06.03.2010 19:16 |
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kunstmaler
Moderator
  
Dabei seit: 26.03.2006
Beiträge: 1.494
Herkunft: Chemnitz
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ein bisschen fehlt mir hier takt, Manfred.
die aussage selbst ist mir zu absolut. der blick eines großstädters?
erst kürzlich habe ich bei minusgraden eine menge leute das bisschen sonne bei spaziergängen auskosten sehen - am rande einer kleinstadt.
in der meiner stadt sind die tore zu den gartenanlagen noch geschlossen...
lg
Klaus
__________________ worte sind nicht einfach
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09.03.2010 06:17 |
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Perry
Mitglied
 
Dabei seit: 29.03.2006
Beiträge: 1.221
Herkunft: Niederbayern
Themenstarter
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der Takt ist hier das Vergehen der Zeitalter, denn der Vergleich bezieht sich vom Ur- zum Jetztzeitmenschen.
Danke trotzdem für dein Hineinspüren.
LG
Manfred
PS: Ich lebe übrigens schon lange auf dem Lande
und die Sonntagsnachmittagsspaziergänger sind sicher froh bald wieder ihren heißen Tee am Kamin schlürfen zu können. Der Text ist als mehr humoristischer Blick auf die "körperliche" Entwicklung des Menschen gedacht, als als Vorwurf an wenn auch immer.
__________________ Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein!
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09.03.2010 12:43 |
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